Stoppkurse bei Hebelzertifikaten

Stoppkurs bei Hebelzertifikate, dienen in erster Line dazu, um Verluste im Börsengeschäft zu begrenzen. Genauso hilfreich kann diese Funktion aber auch sein, um erwirtschaftete Gewinne abzusichern. Natürlich kann man sich auch verspekulieren und den Stoppkurs zu früh setzen. Gerade wenn es vielleicht wieder nach oben gehen würde und man Gewinn erzielt. Aber letztendlich sind die Stoppkurse ja da, um gegen Verluste abzusichern.

Stoppkurse werden in der Regel angewandt, um einen Verlust nach untern zu begrenzen. Der Kurs beläuft sich in einer gewissen Prozentspanne. Im Normalfall liegt die Verlustgrenze, in der der Stoppkurs gesetzt wird, bei 10 Prozent unter dem Kaufpreis der Hebelzertifikate. Grundsätzlich wird beim Kauf eines Hebelzertifikates, davon ausgegangen, dass der Kurs nach oben marschiert, doch es kann, sich genauso in die andere Richtung nach unten bewegen. Bewegt sich der Kurs nach unten und man hat eben bei minus 10 Prozent die Stoppfunktion gesetzt, bedeutet die den Ausstieg bei minus 10 Prozent. Heißt aber auch es, wird keine Rücksicht auf die Marktgegebenheit gelegt. Sondern eben nur auf den gewissen Prozentsatz.

Die Börse und der Markt sind seht schnelllebig, es geht immer wieder mal nach oben und nach unten. Was grundsätzlich ja völlig normal ist. Deshalb sollte man bei seinen Stopps, die Spannen berücksichtigen. Bevor der Stopp gesetzt wird, sollte man genau das gesehen Beobachten. Am besten ist es einen Durchschnittswert zu berechnen. Das geht folgendermaßen, man nimmt 6 aufeinanderfolgende Tage und ermittelt die Differenz zwischen hoch und Tief. Aber der richtige Durchschnittswert ist wichtig, denn ansonsten könnte man viel zu schnell und vor allem zu früh ausgestoppt werden und das wäre schlecht. Es erfordert schon ein gewisses Fingerspitzengefühl.  Aber es kann halt eben auch vor hohen Verlusten schützen.

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