Berechnung der Hebelzertifikate

Besitzer von Hebelzertifikaten profitieren hauptsächlich von Kursschwankungen des geltenden Basiswertes. Dabei lässt sich auch schon mit einem minimalen Kapitaleinsatz, großer Gewinn erwirtschaften. Daher auch der Begriff Hebel, mit minimalem Aufwand. Kann Maximales erreicht werden. Das ist wie die altbekannte Gleichung aus der Physik.

Grundsätzlich gibt es zwei Arten von Erwartungen und Risikobereitschaften des Anlegers. Der eine hofft auf künftige steigende Kurse des immer vorhandenen Basiswertes, dieser wird sich mit der Thematik Bull Zertifikat oder long Zertifikat beschäftigen. Der andere hofft eher auf fallende Werte des Basiswertes, dieser wird dann eher die short Zertifikate oder auch die Bear Zertifikate erwerben.

Die Hebelwirkung variiert, nach dem von dem Emittenten festgelegten Knock-out Punkt. Der Basiswert wird auch Underlying genannt, dieser ist auch der springende Punkt. Denn wird er auch nur zu einem minimalen Zeitpunkt des Knock-outs unterschritten, geht das Kapital des Anlegers verloren. Doch geht alles gut, wird dem Anleger sein Kapital ausbezahlt. Für den Wert gibt es eine bestimmte Formel und diese errechnet man folgendermaßen.

Schlusskurs des Basiswertes – Ausübungspreis x Bezugsverhältnis = Rückzahlung

Im Normalfall kommen Gewinne bei der ganzen Sache dabei raus, doch man kann sich auch sehr schnell verzocken. Für viele ist eine Art Nervenkitzel dabei und gerade auch für Kleinanleger. Doch man sollte auf jeden Fall etwas Sachverständnis und Erfahrungen für dieses „Spiel“ der Börsengeschäfte mitbringen. Denn wie gesagt mit minimalem Einsatz können große Gewinne mit bis zu über 100 Prozent dabei herauskommen.

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